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Über den Igeltraum

Demokratie beginnt im Morgenkreis.

Der Igeltraum ist mehr als eine Methode. Er ist der Traum von einer anderen Entscheidungskultur: im Kindergarten, in der Schule, im Team und darüber hinaus.
Igel ohne StachelnIgel mit ein paar StachelnIgel mit allen Stacheln
Der Traum

Die Erwachsenen von morgen halten Igeln für eine Selbstverständlichkeit.

Es geht nicht darum, im Morgenkreis anders zu entscheiden und unter Erwachsenen wieder in alte Muster zurückzufallen. Widerstand ernst nehmen soll sich durch alle Ebenen ziehen: von der Kindergruppe bis zur Leitung und in die Gesellschaft hinein.
in jedem Kindergarten und Hort
Igeln ist bekannt und selbstverständlich.
in der Grundschule
gehört Igeln zum Basiswissen.
in weiteren Schulen
Klassen- und Schulräte nutzen Systemisches Konsensieren.
in Einrichtungen
Beteiligung ist klar, transparent und tragfähig geregelt. Widerstand wird willkommen geheißen.
in der Gesellschaft
ist angekommen, dass Widerstand ausgesprochen harmlos ist, denn wir als Gesellschaft wissen ihn konstruktiv zu nutzen, statt uns davon spalten zu lassen.
„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.“
Georg Christoph Lichtenberg · Sudelbücher
Warum Igeln?

Menschen von morgen bessere Werkzeuge geben

Demokratische Kompetenzen entstehen nicht nur, wenn Kinder etwas über Demokratie hören. Sie entstehen vor allem dadurch, wie sie Entscheidungen tatsächlich erleben. Und da macht es einen Unterschied, ob am Ende eine Gruppe gewinnt und eine verliert oder alle gemeinsam nach der Lösung suchen, die einen größtmöglichen Konsens abbildet.
Dahinter steht für mich eine größere Vision: eine Demokratie, die widerstandsfähiger wird gegen Spaltung, Machtkämpfe und den Ausschluss anderer.
Was wir brauchen
✓ Perspektiven wechseln
✓ Solidarität
✓ Empathie
✓ Widerstand wahrnehmen und ernst nehmen
✓ Lösungen, die alle mittragen
statt
Konkurrenz
Durchsetzung
Gewinner und Verlierer
Der Igeltraum, das Buch und das ganze Projekt, ist allen Menschen gewidmet, die es Kindern leichter machen möchten, diese Welt gemeinsam achtsam zu gestalten. Danke, dass Sie tun, was Sie tun. Meine Arbeit rund um den Igeltraum soll Sie dabei unterstützen.
Mögen immer mehr junge Menschen bessere Werkzeuge zur Hand haben als wir heute.
Adela Mahling
Hase und Igel vom Cover des Buchs Der Igeltraum
Herkunft

Vom Systemischen Konsensieren zum Igeln

Die Grundlage des Igelns ist das Systemische Konsensieren®, entwickelt von Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta.
Die Idee zum Igel hatte die Pädagogin Kerstin Weislmeier. Nach einem Workshop bei den Konsenslotsen suchte sie für die Kinder ihrer Einrichtung ein Bild für Widerstand und fand den Igel: verständlich und liebenswert zugleich. Zum Dank schenkte sie uns einen Holzigel. Mein Kollege Markus Castro und ich hatten beide die Ausbildung zum „Giraffentraum“ gemacht, dem Traum von Gewaltfreier Kommunikation im Kindergarten. Da lag der Name nahe: der Igeltraum.
Kerstins Geschichte lesen: „Da sträubt sich was!“ →
Mehr zum Systemischen Konsensieren bei den Konsenslotsen →
Adela Mahling
Wer hinter dem Igeltraum steht

Adela Mahling – die Konsenslotsin

„Meine Stärke ist es, Vielfalt als Stärke sichtbar zu machen.“
Ich begleite Menschen dabei, gemeinsam gute Entscheidungen zu treffen: im Morgenkreis, im Klassenrat und im Team. Ich bin Ausbilderin für Systemisches Konsensieren® und Autorin des Buchs „Der Igeltraum“.
Spielerisch, mit Humor und Freude,
aber immer didaktisch fundiert und gut strukturiert.
Kurz gesagt
2008
Diplompädagogin, Freie Universität Berlin, Schwerpunkt Demokratiepädagogik
2014
Gründung der Konsenslotsen
2016
Ausbilderin für Systemisches Konsensieren, zertifiziert durch ISyKonsens International
2024
Das Buch „Der Igeltraum“ erscheint
Mehr über mich und meine Arbeit mit Organisationen bei den Konsenslotsen →

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